Angsterkrankungen

ANGSTERKRANKUNGEN

Angsterkrankungen werden in der Regel entweder medikamentös, z. B. durch Antidepressiva oder mittels Psychotherapie behandelt. Wenn diese Wege jedoch kein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis liefern konnten, kann eine Ketamin-assistierte Psychotherapie in Betracht gezogen werden.

Angsterkrankungen & Ketaminbehandlung

Betroffene einer Generalisierten Angststörung leiden häufig unter permanenten Sorgen und Ängsten. Diese Ängste betreffen viele alltägliche Situationen. Die permanente Angst schränkt die Lebensqualität stark ein und kann den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Solche Ängste gehen häufig mit depressiven Verstimmungen einher, welche mit Ketamin erfolgreich behandelt werden können.

Neue Wege gehen

Wenn eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva oder eine Psychotherapie keinen ausreichenden Therapieerfolg gezeigt haben, kann eine Ketamin-assistierte Psychotherapie eine Behandlungsoption darstellen. Die direkte antidepressive Wirkung von Ketamin ermöglicht ein psychotherapeutisches Arbeiten und Veränderungen bei geringerer Belastung durch die Symptome einer Depression. Darüber hinaus haben wir bei KETHERA den Anspruch, nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursprünge der Angsterkrankung mittels Psychotherapie zu behandeln.

Wissenschaftliche Studien

Für die Behandlung bei Angsterkrankungen liegen folgende Studienergebnisse vor, welche Sie über den hinterlegten Link nachlesen können.

2020 Review über die Behandlung von Angststörungen mit Ketamin.
Banov, Michael D., et al. „Efficacy and safety of ketamine in the management of anxiety and anxiety spectrum disorders: a review of the literature.“ CNS spectrums 25.3 (2020): 331-342.

2018 Studie über Ketamin bei sozialen Ängsten.
Taylor, Jerome H., et al. „Ketamine for social anxiety disorder: a randomized, placebo-controlled crossover trial.“ Neuropsychopharmacology 43.2 (2018): 325-333.

2017 Ketamin bei behandlungsresitenten Angsterkrankungen.
Glue, Paul, et al. „Ketamine’s dose-related effects on anxiety symptoms in patients with treatment refractory anxiety disorders.“ Journal of Psychopharmacology 31.10 (2017): 1302-1305.